Zivilcouragepreis für unseren Autor Alexej Hock

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Johannes Filous (links) und Alexej Hock / Foto: Sebastian Genschow

Unser Autor Alexej Hock hat gestern abend im Hotel Adlon in Berlin den mit 3000 Euro dotierten Preis für „Zivilcouragage gegen Rechtsradikalismus, Antisemitismus und Rassismus“ des Förderkreises Denkmal für die ermordeten Juden Europas e.V. und der Jüdischen Gemeinde Berlin erhalten. Er erhielt ihn zusammen mit Johannes Filous für ihr gemeinsames Projekt Straßengezwitscher, im Rahmen dessen sie auf Twitter mit Text, Bild und Video aus der Mitte von rechten Demonstrationen in Sachsen berichten. Aus der Begründung:

„Ausgezeichnet wird die Initiative „Straßengezwitscher“ aus Dresden. Sie berichtet seit dem Frühjahr 2015 mit Textnachrichten, Fotos und Videos auf Twitter über fremdenfeindliche Ausschreitungen in Sachsen: Anti-Asyl-Proteste, Pegida-Demonstrationen, Anschläge gegen Flüchtlingsunterkünfte.
Die Aktivisten berichten meist live und vom Ort des Geschehens, journalistische Arbeit mit einer klaren Haltung gegen Rassismus. Sie sind und waren präsent an Orten wie Freital, Meißen, Heidenau und auch Dresden, die in den vergangenen Wochen traurige Berühmtheit erlangt haben.“

Hier ein paar Impressionen der Pressekonferenz. Auf dem anschließenden Galadinner waren unter anderem der Bundestagspräsident Norbert Lammert und der Präsident des Europäischen Parlaments Martin Schulz anwesend und hielten Reden.

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v. r. n. links: Gerd Wameling (Schauspieler), Lea Rosh (Vorsitzende des Förderkreises), Matthias Meisner (Journalist beim „Tagesspiegel“), Johannes Filous, Dr. Gideon Joffe (Vorsitzender Jüdische Gemeinde zu Berlin) / Foto: Sebastian Genschow

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mit Fernsehmoderatorin Anne Will / Foto: Sebastian Genschow